Absicherung
Sicherung der Baustelle und Anlegen der persönlichen Schutzausrüstung (PSA).

Getrockneter Taubenkot zerfällt zu mikroskopisch feinem Staub. Das Einatmen ohne Atemschutz kann schwere Lungenerkrankungen verursachen.
In Taubenkot finden sich bis zu 100 verschiedene Krankheitserreger – darunter Salmonellen, Kryptokokken und Histoplasmose-Erreger (Papageienkrankheit).
Taubennester sind Brutstätten für Taubenzecken, Milben und Speckkäfer, die schnell in Wohnräume eindringen können.
Eine einfache FFP2-Maske reicht oft nicht aus. Wir arbeiten mit Vollschutzanzügen und gebläseunterstütztem Atemschutz, um Kontamination zu vermeiden.
Unser Ziel ist nicht nur ein optisch sauberer Raum, sondern ein hygienisch unbedenklicher Zustand. Wir machen kontaminierte Bereiche wieder sicher nutzbar.
Unsere Techniker tragen Tyvek-Schutzanzüge, Handschuhe und Atemschutzmasken (FFP3 oder Gebläse). Der Arbeitsbereich wird bei Bedarf abgeschottet (Schwarz-Weiß-Bereich).
Der Kot wird vor der Entfernung benetzt, um Staubaufwirbelungen zu verhindern. Hartnäckige Verkrustungen werden schonend gelöst.
Nach der groben Reinigung erfolgt eine Feinreinigung und Desinfektion aller Flächen mit RKI-gelisteten Mitteln gegen Viren und Bakterien.
Taubenkot gilt als infektiöser Abfall. Wir kümmern uns um den Abtransport und die korrekte Entsorgung gemäß Abfallschlüssel.
Vier klar definierte Schritte – von der Absicherung bis zur finalen Desinfektion.
Sicherung der Baustelle und Anlegen der persönlichen Schutzausrüstung (PSA).
Besprühen des Kots mit Desinfektionslösung zur Staubbindung und Keimabtötung.
Manuelle Entfernung der Fäkalien und Verpackung in sichere, luftdichte Behältnisse.
Feinreinigung der Oberflächen und abschließende Raumvernebelung zur Desinfektion.
Zögern Sie nicht. Je länger der Kot liegt, desto größer das Hygienerisiko und die Schäden am Material.
Fotos helfen uns bei der Einschätzung.